Die Saarländische Armutskonferenz (SAK) e.V. intensiviert die Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Saarbrücken. Als neuen zentralen Veranstaltungsort für den jährlich am 17.10 stattfindenden „Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut“ konnte das Filmhaus gewonnen werden.

„Wir sind erfreut, dass wir mit dem Filmhaus einen weiteren Ort gewinnen konnten, um das wichtige Thema Armut in der Gesellschaft präsent halten zu können und bedanken uns bei Tobias Raab (Dezernent für Wirtschaft, Soziales und Digitalisierung) der Landeshauptstadt Saarbrücken für die Unterstützung“, so der SAK Vorsitzende Michael Leinenbach. So konnte zum Einstieg in die Kooperation im Saarbrücker Filmhaus eine Pressekonferenz mit anschließender Filmbetrachtung und Diskussion durchgeführt werden.
„Saarbrücken ist eine Stadt für alle. Armut darf dabei kein Randthema sein. Jede und jeder soll sich als Teil unserer Stadt fühlen können. Deshalb sehen wir in der Kooperation mit der SAK ein wichtiges sozialpolitisches Feld, um Betroffenen eine Stimme zu geben und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Durch die Arbeit der SAK für in Armut lebende und von Armut betroffene Menschen wird die Solidarität in der Gesellschaft in den Fokus gerückt. Dadurch erfüllt die SAK eine wichtige Funktion in unserer Stadtgesellschaft“, so Tobias Raab.
„Wir sehen in der Kooperation mit der SAK eine wichtige sozialpolitzische Aufgabe. Durch die Lobby Arbeit der SAK für in und von Armut betroffene Menschen, wird die Solidarität in der Gesellschaft in den Fokus gerückt“, so Tobias Raab.
Gerade wenn es um sensible Themen wie Armut geht, kann Kultur als wichtige Brücke dienen, dass Thema einer breiten Bevölkerung zugänglicher zu machen. Bereits in der Vergangenheit hatte die SAK Kultur als wesentliches Medium in die Arbeit integriert, so mit einem Filmprojekt, einem Fotoprojekt und vielem mehr.
Kultur bedeutet u.a. für die UNESCO: „Kultur – ist Kultur Kern und Quelle von menschlicher Identität, Würde, gesellschaftlichem Zusammenhalt und Frieden. Kultur ermöglicht Offenheit und Innovation, um sich auf neue Herausforderungen einzustellen, sich in Krisen anpassen zu können und nachhaltige Entwicklung zu befördern.“ (vgl. UNESCO 2025)
Autor: Michael Leinenbach
Fotos: Sven Mohr
