SAK nah dran

Selbstorganisation und Teilhabe für Menschen mit Armutserfahrungen

Bereits seit längerem nimmt die „Saarländische Armutskonferenz“ (SAK), nachdem in der Vergangenheit durch Initiativen der SAK diverse Projekte und Angebote für Menschen mit Armutserfahrungen im Rahmen der Fürsorge geschaffen und verselbständigt wurden, die Teilhabe verstärkt in den Blick.

Die SAK hat beschlossen, einen eigenen Bereich zu schaffen und bündelt Aktivitäten unter dem Titel „SAK nah dran“ – Projekt zur Selbstorganisation für Menschen mit Armutserfahrungen.

Grundlage für „SAK nah dran“ bildet die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK), in der Behinderung – anders als im deutschen Kontext als „Beseitigung von Barrieren“ gesehen wird. Staatliche Institutionen sind entsprechend der UN-BRK zuständig, Barrieren zu entfernen und den Menschen Teilhabe zu ermöglichen. Nach dieser Definition ist der Staat verpflichtet, Menschen, die in ihrem Lebensalltag Barrieren vorfinden, entsprechend ihrer Ressourcen eine volle Teilhabe zu ermöglichen. Hierzu zählt auch Partizipation und Teilhabe in Selbstorganisation und Selbstvertretung unter Beachtung der Ressourcen.

Das auf Teilhabe und Inklusion ausgerichtete Projekt wird partnerschaftlich mit Einrichtungen der Fürsorge zusammenarbeiten. Irene Portugall, die Beauftragte für Menschen mit Armutserfahrungen, hat bereits Einrichtungen der Fürsorge besucht und Kontakte geknüpft.

Aktuell werden zwei Angebote unter dem Dach gebündelt:

In Kooperation und gefördert durch das Ministerium für Arbeit,
Soziales, Frauen und Gesundheit (ab 01.08.2026)

Über Bordmittel der SAK und Spenden (seit 01.01.2026)


Saarländische Armutskonferenz bittet um Spenden für das Teilhabe-Projekt „SAK nah dran – Raum Saarbrücken“

Die Saarländische Armutskonferenz (SAK) bittet um Unterstützung für das im Januar 2026 gestartete Projekt „SAK nah dran“, dass Menschen mit Armutserfahrungen stärken und ihnen Wege zu mehr Teilhabe und Selbstorganisation eröffnen soll. Ab dem 01.08.2026 wird der Teilbereich „SAK nah dran – Labor für das Saarland“ (außer dem Raum Saarbrücken) vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit gefördert.
Der Teilbereich „SAK nah dran – Raum Saarbücken“ verfügt über keine Zuwendung und muss daher weiter aus Bordmitteln der SAK sowie Spenden finanziert werden. »weiterlesen



Kontakt: 
Postanschrift 
Saarländische Armutskonferenz e.V. 
– Johannes Foyer  –
Ursulinenstraße 67 
66111 Saarbrücken 

Mail: sak_nah_dran(at)sak-ev.de 
Mobil:
+49 172 – 5815688 

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