PISA 2026 zeigt es: Politik spaltet Bildung

Die aktuelle PISA Studie zeigt auf: Das erneut schlechtere Abschneiden Deutschlands ist nicht auf Migration zurückzuführen. Entscheidend ist vielmehr, dass die soziale Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergeht – mit direkten Folgen für Bildungschancen.

Seit Jahren fordern Fachverbände eine grundlegende Neuausrichtung der Bildungspolitik. Wie dringend diese notwendig ist, zeigt der erneute „PISA Schock“.

„Seit Jahren wird diskutiert – letztendlich werden in Deutschland jedoch weiterhin vor allem Eliten gefördert. Diese Wahrheit muss ausgesprochen werden. Die Politik muss sich ehrlich machen und endlich Taten folgen lassen, statt tatenlose Worte zu verkünden“, so der Vorsitzende der Saarländischen Armutskonferenz (SAK), Michael Leinenbach.

Wenn Eliten gefördert werden, sollen diese dies auch zahlen. Staatliche Mittel müssen grundsätzlich für alle Menschen eingesetzt werden – nicht für privilegierte Gruppen.

Der nächste PISA Test wird zeigen, ob die Politik endlich handelt oder erneut Nebel streut und die strukturellen Probleme unangetastet lässt. Fest steht: PISA kann nicht wegdiskutiert werden.

Autor: Michael Leinenbach / Red.

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