Basisinformationen zur SAK auf einen Blick

– Die SAK versteht sich als Lobbyorganisation für Menschen mit Armutserfahrung. Die SAK ist ein landesweites Netzwerk und damit grundsätzlich flächendeckend für das gesamte Saarland aufgestellt. Sie verleiht diesen Menschen eine öffentliche Stimme und setzt sich für ihre gesellschaftliche Teilhabe ein. Eine direkte Übernahme von Fürsorgeleistungen erfolgt durch die SAK nicht; hierfür sind die freien Träger zuständig. Die SAK ist keine Beratungsstelle, zu der man geht, um Soforthilfe zu erhalten, sondern die Instanz, die dafür sorgt, dass das Hilfesystem im ganzen Land politisch und finanziell stabil bleibt.

– Die Mitgliedschaft der SAK umfasst persönliche Mitglieder (darunter auch Betroffene), juristische Personen sowie fördernde Mitglieder – darunter Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände, Parteien, Kirchen und Kommunen.
Zur besseren Übersicht eine Unterteilung in Mitgliedergruppen:
– Menschen mit Armutserfahrung
– Einzelmitglieder
– NGO´s
– Parteien und Gewerkschaften
– Kommunen
– Kammern


– Alle Mitglieder, einschließlich der Vorstandsmitglieder, stehen in engem Austausch mit Menschen mit Armutserfahrung. Da sich die Arbeit der SAK auf Teilhabe und Interessenvertretung konzentriert, führt die Organisation selbst weder personenbezogene Datenerhebungen noch statistische Erfassungen durch.


– Ein zentrales Format der SAK ist „SAK vor Ort“: In diesem Rahmen besucht der Vorstand Einrichtungen in den Landkreisen und im Regionalverband, um mit Fachkräften sowie Menschen mit Armutserfahrung direkt ins Gespräch zu kommen.


– Auch in der Vergangenheit hat die SAK Plattformen geschaffen, auf denen von Armut betroffene Menschen ihre Perspektiven und Ideen mittels Foto- und Filmprojekten öffentlich sichtbar machen konnten. Für die nächsten Jahre sind weitere Beteiligungsprojekte geplant – entsprechende Förderanträge wurden bereits gestellt.


– Neben diesen qualitativen Eindrücken stützt sich die SAK auch auf belastbare Daten und Fakten – etwa aus wissenschaftlichen Studien von Hochschulen, Universitäten, Regierungsstellen, Stiftungen und Wohlfahrtsverbänden.


– Das Format „SAK als Lobbyorganisation“ verbindet die Erkenntnisse aus persönlichen Gesprächen („weiche Faktoren“) mit wissenschaftlich fundierten Daten („harte Fakten“), um gezielt in politische Entscheidungsprozesse, gesellschaftliche Diskurse und institutionelle Strukturen hineinzuwirken.


Saarbrücken, den 31.01.2026

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