Ende März 2026 traf sich die Arbeitsgruppe (AG) „Armut bei älteren Menschen“ der Saarländischen Armutskonferenz (SAK) zu einem fachlichen Austausch mit der Saarbrücker Tafel e. V. Für die SAK nahmen Christoph Jacob, 2. Vorsitzender und Mitglied der AG, sowie Dirk Merkel, Leiter der AG, teil. Die Saarbrücker Tafel wurde durch Dr. Christiane Dobelmann, Kassenführerin, und Peter Nützl, stellvertretender Vorsitzender, vertreten.

Die Saarbrücker Tafel e. V. zeigt eindrucksvoll, welche zentrale Rolle ehrenamtliches Engagement in unserer Gesellschaft spielt. Rund 140 freiwillige Helferinnen und Helfer aus unterschiedlichen sozialen Lebenslagen sorgen täglich dafür, dass etwa zwei Tonnen Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs an Menschen in Not weitergegeben werden. Organisation und Logistik entsprechen dabei dem Aufwand eines mittelständischen Unternehmens.
Im Gespräch wurde deutlich, dass ältere Menschen mit Armutserfahrung häufig besondere Hürden beim Zugang zur Tafel erleben. Neben Schamgefühlen, sich als bedürftig zu erkennen zu geben, erschweren auch altersbedingte Einschränkungen, der Wohnort sowie unzureichende Mobilitätsangebote (ÖPNV) die Nutzung des Angebots. Die Anmeldung zur Tafel ist zwar barrierefrei möglich – sowohl digital als auch postalisch –, dennoch bleibt der tatsächliche Weg zur Tafel für viele ältere Menschen eine Herausforderung.
Die AG „Armut bei älteren Menschen“ und die Saarbrücker Tafel e. V. möchten gemeinsam daran arbeiten, den Zugang für ältere armutsbetroffene Menschen zu erleichtern. Erste Ideen wurden bereits im Rahmen des Treffens entwickelt.
Da die Saarbrücker Tafel e. V. ausschließlich durch Spenden finanziert wird, freut sich der Verein über Unterstützung:
Spendenlink: https://www.tafel-saarbruecken.de/index.php/der-verein/spenden
Die AG der Saarländischen Armutskonferenz und die Saarbrücker Tafel e. V. vereinbarten, den begonnenen Dialog fortzuführen.
Autor: Dirk Merkel / Red.