Die steigende Kinderarmut, der fehlende soziale Wohnungsbau und die wachsende Armutsquote im Saarland zeigen, dass das Thema der Armutsbeseitigung auch hier von großer Bedeutung ist. 
„Der Internationale Tag für die Beseitigung der Armut bietet die Gelegenheit, das Thema Armut in die Mitte der Gesellschaft zu tragen und für die daraus resultierenden Konsequenzen für die Menschen zu sensibilisieren“, so Michael Leinenbach, Vorsitzender der Saarländischen Armutskonferenz (SAK).
Bereits in den vergangenen beiden Jahren hatte die SAK zu Aktionstagen zum „Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut“ aufgerufen und diese durchgeführt.
Auch 2026 werden die Aktionstage gemeinsam mit zahlreichen Partnern fortgeführt – diesmal mit einem besonderen Schwerpunkt auf Menschen mit Armutserfahrung. Die SAK ruft daher unter anderem soziale Einrichtungen und Träger, Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Gewerkschaften, Sozialverbände, Bündnisse und Behörden auf, sich aktiv an den „Aktionstagen zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut 2026“ zu beteiligen.
Akteure, die sich an den Aktionstagen beteiligen oder konkrete Angebote melden möchten, senden bitte eine E-Mail an weltarmutstag(@)sak-ev.de oder postalisch an die Saarländische Armutskonferenz e.V. – Johannes-Foyer – Ursulinenstraße 67, 66111 Saarbrücken.
Ein eigens eingerichteter Bereich auf der Website der SAK bietet einen Überblick über geplante Veranstaltungen und Möglichkeiten zur Mitwirkung: https://sak-ev.de/sak-aktiv/aktionstage-der-sak/
Der Terminkalender wird fortlaufend aktualisiert. https://sak-ev.de/sak-aktiv/aktionstage-der-sak/veranstaltungsuebersicht-aktionstage-der-sak-in-2026/
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und die Veranstaltungen zu besuchen.
Hintergrund:
Der Aktionstag geht auf den 17. Oktober 1987 zurück, als sich mehr als 100.000 Menschen in Paris öffentlich mit den von Armut Betroffenen solidarisierten. Am 22. Dezember 1992 erklärte die UN-Generalversammlung den 17. Oktober zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut.
Autor: Michael Leinenbach – Vorsitzender SAK
