
Selbstorganisation und Teilhabe für Menschen mit Armutserfahrungen
Bereits seit längerem nimmt die „Saarländische Armutskonferenz“ (SAK), nachdem in der Vergangenheit durch Initiativen der SAK diverse Projekte und Angebote für Menschen mit Armutserfahrungen im Rahmen der Fürsorge geschaffen und verselbständigt wurden, die Teilhabe verstärkt in den Blick.
Die SAK hat beschlossen, einen eigenen Bereich zu schaffen und bündelt Aktivitäten unter dem Titel „SAK nah dran“ – Projekt zur Selbstorganisation für Menschen mit Armutserfahrungen.
Grundlage für „SAK nah dran“ bildet die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK), in der Behinderung – anders als im deutschen Kontext als „Beseitigung von Barrieren“ gesehen wird. Staatliche Institutionen sind entsprechend der UN-BRK zuständig, Barrieren zu entfernen und den Menschen Teilhabe zu ermöglichen. Nach dieser Definition ist der Staat verpflichtet, Menschen, die in ihrem Lebensalltag Barrieren vorfinden, entsprechend ihrer Ressourcen eine volle Teilhabe zu ermöglichen. Hierzu zählt auch Partizipation und Teilhabe in Selbstorganisation und Selbstvertretung unter Beachtung der Ressourcen.
Das auf Teilhabe und Inklusion ausgerichtete Projekt wird partnerschaftlich mit Einrichtungen der Fürsorge zusammenarbeiten. Irene Portugall, die Beauftragte für Menschen mit Armutserfahrungen, hat bereits Einrichtungen der Fürsorge besucht und Kontakte geknüpft.
Aktuell werden zwei Angebote unter dem Dach gebündelt:
In Kooperation und gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit (ab 01.08.2026)
Kontakt:
Postanschrift
Saarländische Armutskonferenz e.V.
– Johannes Foyer –
Ursulinenstraße 67
66111 Saarbrücken
Mail: sak_nah_dran(at)sak-ev.de
Mobil: +49 172 – 5815688

